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27. Mai 2013

Sprecher werden – Am Anfang stand das Timbre

Sprecher, Werbesprecher oder Synchronsprecher werden? Das klingt erstmal toll. Die gute Nachricht: Das ist es auch! Die schlechte Nachricht: Es fällt kein guter Sprecher vom Himmel.

Sprecher werden – Am Anfang stand das Timbre

Als Timbre (deutsch gesprochen: Taambre) bezeichnet man gemeinhin den Stimmklang eines Subjektes. Eine Kuh hat ein weniger wohlklingendes Timbre als ein Mensch, bis auf ein paar, die Regel bestätigende, Ausnahmen die sich auch im Showbiz finden lassen. Die meisten Sprecherkarrieren starten mit der fortwährenden Motivation des Freundeskreis.

Du hast so eine tolle Stimme – geh doch zum Radio!

Wer diesen Satz schon nicht mehr hören kann ist prädestiniert für eine rauschende Karriere als Hörbuchsprecher, Produktsouffleuse und stimmliche Landesikone. Wenn der grundsätzliche Wohlklang der eigenen Stimme eine Wonnewoge im Umfeld auslöst, sollten Sie Ihre Stimme höheren Zwecken zuführen.

Ich spreche doch schon – was kann man da falsch machen?!

Ganz einfach, nehmen Sie sich einfach einmal beim sprechen auf ein Diktiergerät, Handy oder am Computer auf. Sprechen Sie einen Satz aus der Werbung nach wie Sie ihn sprechen würden. Danach vergleichen Sie Ihre Aufnahme mit eben diesem Werbespot. Wer vorgibt als Anfänger keinen Unterschied zu hören, der muss jetzt auch noch einen Termin beim Ohrenarzt machen.

Spreche ich schlecht?

Nein und Ja! Für den Alltagsgebrauch reicht es, doch für professionelle Zwecke ist es noch ungenügend. Aber: Dabei ist nichts schlimmes, denn JEDER Schauspieler, Synchronsprecher oder Moderator hat einmal mit dem folgenden Sport angefangen: Dem Sprechtraining!

Ein Sprechtrainer ist ein Didakt, der weiß wie man ein hygienisch einwandfreies Sprechen unterrichtet.

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